Samstag, 27. Mai 2017

Langes Lesewochenende | Tag 2 - Pimp my Friday



Hallo zu Tag 2 des "Lesemarathons"!

Ja, ich setze das Wort noch immer in Klammern, denn auch heute bin ich nicht ausschließlich zum Lesen gekommen, sondern es gab noch diverse Ablenkungen, die mich über Tag auf Trab gehalten haben. Aber seht selbst, denn wie schon gestern, werde ich auch heute berichten:

Tag 2, Freitag 26.05.

   

Der Tag begann für mich schon wieder recht spät, denn ich bin den Abend vorher sehr spät eingeschlafen und hatte dann eine recht unruhige Nacht. Ständig bin ich aufgewacht, dementsprechend gerädert habe ich mich erst gefühlt. Allerdings ging es dann, nachdem ich draußen erstmal eine Runde gedreht hatte. Vor dem "einschlafen", wenn man es denn so nennen will, hatte ich gestern noch 5% in "Echo Boy" gelesen. Das ist nicht viel, aber auch nicht weiter schlimm...


Gegen 11 Uhr habe ich mir dann "Caraval" geschnappt und mich damit auf die Terrasse gesetzt. 50 Seiten oder so habe ich dann gelesen, bevor die nächste Ablenkung kam. Aber so langsam wird es immer interessanter und ich mag es. Auch wenn Protagonistin Scarlett manchmal für "Augenroll"-Momente sorgt.


Die besagte Ablenkung kam dann in Form eines Medimops-Paketes xD. Eiiiigentlich wollte ich nur ein einziges Buch bestellen, auf das mich mein Herzchen Sarah Force aufmerksam gemacht hatte. Aber wie es denn oft so ist... wanderten noch mehr Bücher in den Warenkorb *hust* ^^'. 
Welche Bücher sich darin befinden, habe ich auf Instagram in den Stories gezeigt. Hier auf dem Blog wird es dann noch einen separaten Neuzugänge-Post geben, deswegen erzähle ich dazu jetzt nichts weiter.

  

Am Nachmittag habe ich dann jedenfalls keine Zeit zum lesen gehabt, sondern habe mich mit meiner besten Freundin getroffen. Schließlich musste ich meine neue Brille abholen und da haben wir dann die Zeit noch für ein Eis genutzt ;D. Es war ein schöner Nachmittag. An die neue Brille werde ich mich wohl erst noch gewöhnen müssen, aber sie gefällt mir ^^. Ich hatte jahrelang eine rahmenlose Brille und wollte einfach mal was Neues haben. Vielleicht bereue ich es bald, aber für den Moment finde ich es cool so ;D. Und sie ist so unglaublich viel bequemer und robuster als die rahmenlose Brille ^^.


Am Abend kam ich dann eeeeendlich auch mal zum Lesen xD. Wahrscheinlich ist es auch so, dass ich es einfach gewohnt bin, nur abends lesen zu können, so dass ich es über Tag einfach irgendwie nicht hinbekomme ^^'. 
Ich habe in "Alle Vögel unter dem Himmel" heute nicht weiter gelesen. Dafür ging mein Griff immer wieder zu "Caraval". So auch am Abend, wo ich es letztendlich noch bis Seite 260 geschafft habe. Jetzt ist es auch wirklich spannend geworden und es macht wirklich Spaß die Geschichte zu lesen. Über Scarlett kann ich mittlerweile hinweg sehen, denn die ganzen Geheimnisse und was nun hinter dem Spiel steckt, ist viel interessanter. Ich bin gespannt, wie sich alles auflösen wird.
Ganz so lange wie den Abend davor habe ich auch nicht mehr gelesen, ich war einfach zu matschig und meh... Die letzte unruhige Nacht forderte ihren Tribut.

Bilanz für den heutigen Tag:
5 neue Bücher, 1 neue Brille und immerhin noch 156 gelesene Seiten.
Ich hoffe morgen wird es besser. Hier sollen bis zu 31 Grad werden und ich habe nicht vor, noch irgendwo hinzugehen... Also: Ein schattiges Plätzchen im Garten suchen und lesen :).



EDIT: Da scheinbar kein Interesse an derartigen Posts besteht, werde ich Tag 3 und 4 nicht mehr hier posten. An die Wenigen, die hier vorbei geschaut haben: Danke und sorry, aber es stehen Aufwand und Feedback leider in keinem Verhältnis, so dass ich mich nun entschieden habe, es zu lassen.



Freitag, 26. Mai 2017

Langes Lesewochenende | Tag 1 - Alle Vögel... bekommen Toiletten-Bonus oder auch: schwach angefangen, stark abgeschlossen



Hallo ihr LeseEulen,

überall kamen in den letzten Tagen die Beiträge für ein langes Lesewochenende auf und auch ich kam schwer ins Grübeln, ob das nicht auch etwas für mich wäre. Allerdings wollte ich nicht an eine Gruppe gebunden sein und Fragen beantworten, sondern einfach nur lesen... Und so habe ich ganz spontan meinen eigenen kleinen Lesemarathon für mich gestartet. Erst war ich mir auch nicht sicher, ob ich das hier auf meinem Blog teilen soll oder nur auf Instagram beschränke, aber jetzt denke ich mir: warum nicht? Immerhin geht es ums Lesen und das hier ist ein Buchblog, also nehme ich euch auch hier mit durch mein Wochenende ^^. Meinem SuB wird das ganz gut tun und auch meiner Goodreads Challenge, mit der ich schon seit längerer Zeit etwas hinterher hinke...

Also los geht es mit Tag 1, Donnerstag 25.05.



Mein Tag begann um ca. 10:00 Uhr. Erstmal lange ausschlafen und dann langsam duschen, fertig machen und Sachen packen. Denn heute Nachmittag sollte es über das lange Wochenende zu meinen Eltern gehen. Schließlich war Vatertag und den wollte ich natürlich auch mit meinem Eulenpapa verbringen, denn ich hatte sowohl eine Schachtel Pralinen für ihn, als auch seine von mir erledigte Steuererklärung xD. Bestes Vatertags-Geschenk ever! Oder? *lach*

Langsam musste ich mir dann auch Gedanken machen, welche Bücher mit in die Reisetasche wandern. Entschieden habe ich mich dann für "Caraval" und "Alle Vögel unter dem Himmel". Was meine Currently Readings betrifft, habe ich mich bewusst gegen sie entschieden ("Feuer und Wind" und "Kuss des Feuers"). Leider sieht es wohl so aus, als würde ich beide Bücher abbrechen. Zumindest "Feuer und Wind". Ich habe einfach keine Lust auf das Buch, weil mich ja von Anfang an der Schreibstil schon ein wenig angestrengt hat. Ich komme einfach nicht in einen Lesefluss. Bei "Kuss des Feuers" bin ich schon über die Hälfte hinaus gekommen, aber irgendwie gibt mir die Geschichte nichts. Vielleicht lese ich es später doch noch weiter, mal sehen. Schließlich habe ich ja schon so viel gelesen. Aber große Lust habe ich auch auf diese Geschichte nicht.
Deshalb dachte ich mir, ein frischer Start für das lange Wochenende ist nicht verkehrt, bevor ich mich selber wieder in eine Leseflaute stürze mit Büchern, die mich nicht so überzeugen.

 
Zitat aus dem Buch:
"Es ist seltsam, wenn jemand stirbt, den du liebst.
Auf einmal hat die Welt eine merkwürdig negative Kraft." (Pos. 461)
 

Auch mein Kindle kam selbstverständlich mit auf die Reise. Ich hatte am Abend zuvor im Bett mit "Echo Boy" begonnen und möchte hier natürlich auch weiter lesen. Bevor mir die Augen zugefallen sind, habe ich immerhin die ersten 11% des Buches geschafft. 

Es handelt sich hierbei um eine Jugend-Dystopie (die Protagonistin Audrey ist glaube ich erst 15, also noch sehr jung), die in einer von Technik beherrschten Zukunft spielt. Jeder Haushalt besitzt in der Regel auch mindestens einen Echo. Einen sehr menschlich aussehenden Roboter, der alle Hausarbeiten übernimmt und auch als Lehrer auftritt. Seit Neuestem hat auch Audreys Familie eine Echo, obwohl ihr Vater eigentlich dagegen ist und ständig unkt, dass es bald einen "Aufstand der Maschinen" geben wird. Und der kommt dann auch irgendwie, als Audrey eines Tages nur noch die Leichen ihrer Eltern findet und die Echo, mit einem Messer in der Hand. Audrey muss natürlich fliehen und kommt zu ihrem Onkel, der Entwickler eben jener Echos ist und die natürlich auch überall in seinem Haus herumlaufen... Viel weiter als das, was auf dem Klappentext steht habe ich auch nocht nicht von der Geschichte erfahren. Aber ich mag Matt Haigs Art Geschichten zu erzählen und bin gespannt, was noch kommt :).


Eigentlich wollte ich noch mit dem Lesen beginnen, bevor ich zu meinen Eltern fahre, aber geschafft habe ich natürlich nichts. Als ich dann endlich ankam, war auch erstmal die Familie dran, das Lesen musste warten. Erst als ich dann auf das Essen warten musste, konnte ich die ersten 40 Seiten von "Alle Vögel unter dem Himmel" verschlingen. Verschlingen konnte ich dann anschließend auch mein köstliches Mahl *-*. Ich liebe es zu grillen und draußen zu essen ♥.


 
Obwohl das Wetter ein wenig durchwachsen war und nicht permanent die Sonne schien, war es ein herrlicher Tag. Nach einem Verdauungsspaziergang im Garten und einem kleinen Stop unter der wunderschönen Kastanie, die gerade Blüten trägt und von Bienen bevölkert wird (das ist vielleicht ein Gesumme, wenn man unter dem Baum steht!), ging es dann auch endlich so richtig los mit dem Lesen:



Am Abend habe ich es dann geschafft bis Seite 98 in "Alle Vögel unter dem Himmel" zu lesen. Was für eine seltsame Geschichte. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Hier geht es um die Teenager Patricia und Laurence. Patricia ist eine Hexe, Laurence ein Technik-Genie. Beide haben einen schweren Stand im Leben, sowohl ihre Familien (besonders die Familie von Patricia) als auch ihre Mitschüler in der Highschool sind übelst gemein zu ihnen. So oft wie die zwei unfair behandelt werden und so fies wie manche Nebencharaktere auftreten, hätte ich das Buch manchmal am liebsten von mir geschleudert. Und dann gibt es aber auch wieder so kleine Szenen, die irgendwie schön sind oder die ich witzig und skurril finde. 
Zum Beispiel eine Szene, in der die Protagonistin Patricia aufgrund von zu viel scharfem Essen dringend die Toilette aufsuchen musste... Das zu lesen fand ich irgendwie befremdlich. Nach einem kurzen Gespräch mit der lieben Sarah Force, sind wir aber zu dem Schluss gekommen, dass das Buch einen Coldmirror-Gedächtnis-Toiletten-Bonus verdient hat xD. 
Jedenfalls: Ich weiß wirklich nicht, wie ich das Gefühl beschreiben soll, das dieses Buch mir gibt. Im Moment ist es jedoch mehr als nur strange...


Meine Ivy hat so unfassbar lange Barthaare, das sieht man hier erst so richtig xD.
Und die Sonne bleicht ihr schwarzes Fell zu einem dunkelbraun aus ^^'.


Später musste ich mich dann erstmal von "Alle Vögel unter dem Himmel" erholen und habe dann mal in "Caraval" reingelesen. Und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Bis 1 Uhr Nachts habe ich gelesen und bin bis Seite 104 gekommen. Bisher finde ich es zwar gut und es lässt sich flüssig lesen, aber ich habe das Gefühl, die Geschichte kommt jetzt erst so richtig in Fahrt. Jedenfalls geht es nun los mit diesem mysteriösen Spiel, bei dem man einen Wunsch gewinnen kann. Ich bin gespannt, was noch so passieren wird und ob es noch spannender wird.



Das war dann auch schon Tag 1 meines "Lesemarathons". 
Bilanz für diesen Tag: 202 gelesene Seiten.
Gar nicht mal so schlecht :D. Ich freue mich, dass ich doch noch gut vorangekommen bin.
Und natürlich hoffe ich, dass ihr Spaß an einem solchen Post habt ^^. Mir macht es jedenfalls sehr viel Spaß gerade und ich freue mich auf den Freitag! (Also auf heute, wenn ihr das hier lest xD)




Mittwoch, 24. Mai 2017

~Eule rezensiert~ Der Schwarze Thron - Die Schwestern




Der Schwarze Thron - Die Schwestern von Kendare Blake
(engl.: Three Dark Crowns)
übersetzt von Charlotte Lungstrass-Kapfer
Band 1 von 2
High Fantasy
448 Seiten
Erschienen am 09.05.2017 bei Penhaligon

 

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages... (Klappentext lt. Verlag)


Bereits vor Erscheinen war dieses Buch in aller Munde und hat auch mich sofort neugierig gemacht. Es hört sich einfach total nach einer Geschichte für mich an. Und mein Riecher hat mich nicht im Stich gelassen.

Abwechselnd lernen wir die Drillinge kennen, denn jedes Kapitel ist aus der Sicht einer anderen Schwester geschrieben. Und schnell wird klar, wie die Welt funktioniert in der sie leben und dass den  jungen Königinnen noch so einiges bevorsteht. Denn das Beltane-Fest rückt immer näher, was bedeutet, dass eine von ihnen zur Alleinherrscherin gekrönt wird. Doch dazu muss sie ihre zwei Schwestern töten. Hilfreich sind da die unterschiedlichen Fähigkeiten, die jede Schwester von Geburt an in sich trägt. So wächst Mirabella bei den Elementwandlern, Katharine bei den Giftmischern und Arsinoe bei den Naturbegabten auf, voneinander getrennt und darauf getrimmt, einander zu hassen.

Allein die Idee hat mich schon sehr begeistert und auch die Mädchen an sich konnten mich sofort in ihren Bann ziehen. Am liebsten bin ich mit der ruppigen, aber dennoch sympathischen Arsinoe und deren besten Freundin Jules unterwegs gewesen. Aber auch Katharines Handlungsstrang mochte ich sehr, weil vor allem sie in ihrer Ausbildung als Giftmischer-Königin einiges auszustehen hat und sie mir oft sehr leid tat. Allzu schwache Nerven sollte man nicht besitzen um das zu lesen. Mirabella, ein im Grunde herzensgutes Mädchen, blieb mir dann aber leider im Gegensatz etwas zu farblos. Dennoch hat es mir Spaß gemacht jede einzelne auf dem Weg bis hin zum Beltane zu begleiten und es gab keinen Moment, wo ich nicht von ihrer Geschichte gefesselt war.

Das Hauptaugenmerk liegt wirklich ganz eindeutig auf den Charakteren und wie sie mit ihren Schicksalen zurechtkommen. Wer von vornherein Action, Mord und Totschlag erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Es entwickelt sich alles eher gemächlich, man lernt die Protagnonistinnen kennen und man wird dennoch von den Geschehnissen unweigerlich gepackt und in den Bann gezogen. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass die Geschichte der drei Schwestern unheimlich dynamisch und spannend erzählt wird, allein schon durch die häufigen Perspektivwechsel wird man auf Trab gehalten. Natürlich spielen auch Männer in der Welt der Königinnen eine Rolle, aber auch hier fand ich die kleinen Liebesgeschichten fein eingewoben in die Geschichte.

Hinzu kommt ein interessanter Weltentwurf, der mit Ideenreichtum und Magie glänzt und einer Story, die so einige Intrigen und überraschende Wendungen parat hält. Dem ein oder anderen mag es vielleicht etwas zu viel erzwungenes Drama sein, ich für meinen Teil hatte aber meine helle Freude daran. Zu viel möchte ich zu der Geschichte nicht sagen, weil man sich, meiner Meinung nach, einfach reinfallen und begeistern lassen sollte. Ich habe mich jedenfalls immer gefreut, wenn ich Zeit hatte dieses Buch wieder in die Hand zu nehmen und nach Fennbirn abzutauchen.

Das Ende verspricht einen ebenso rasanten und spannenden zweiten Band, den ich schon jetzt kaum erwarten kann. Ich will unbedingt wissen, wie das tödliche Gerangel um den schwarzen Thron ausgeht. Zum Glück müssen wir "nur" noch bis Ende September warten.


Sehr erfrischendes Buch, das mit tollen Ideen aufwarten kann und zudem wirklich grandios umgesetzt wurde. Mich hat es total gefesselt und war definitiv ein Highlight. Alle Fans von High Fantasy mit jungen Protagonisten, sollten sich das Buch auf jeden Fall mal näher anschauen.

  • (Cover: 5/5)
  • Schreibstil: 5/5
  • Story: 4,5/5
  • Idee: 5/5
  • Charaktere: 4,5/5
  • Atmosphäre: 5/5
    Ergibt eine Gesamtbewertung von: 
 



Vielen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensions-Exemplar.


Donnerstag, 18. Mai 2017

~Eulengeschnatter #13~ Jugendbücher in der Kritik: macht das noch Spaß oder kann das weg? | CR | WuLi Juni





Hallo ihr Lieben,

wie ihr dem Titel des Posts bereits entnehmen könnt, soll es diesmal im Geschnatter um Jugendbücher gehen. Auch mich beschäftigt diese Frage derzeit sehr, denn von allen Seiten höre ich immer mehr Kritik an diesem Genre. Und da ich selbst sehr gerne Jugendbücher lese, mache ich mir da natürlich auch so meine Gedanken.

Was viele aufzuregen scheint, sind die ständigen Wiederholungen und Klischees. Jugendbücher werden oft nach einem bestimmten Schema geschrieben. Autoren springen auf den Erfolgszug bereits erschienener Geschichten auf und stricken ihre Bücher nach dieser Vorlage. So kann man in so gut wie jedem Jugendbuch z.B. eine junge Dame erwarten, die sich in einem Konflikt befindet oder über eine besondere Gabe verfügt und einen jungen Mann, der ihr zur Seite steht. Selbstverständlich entwickelt sich zwischen den Beiden eine Romanze. Und es ist dabei egal ob man in Richtung Dystopie, Science Fiction oder Fantasy guckt, dieses Schema (und noch andere) findet sich fast überall. Auch in ganz normalen contemporary Geschichten oder New Adult (das ja gerne zu den Jugendbüchern gestellt wird), begegnet einem ein immer ähnlicher Ablauf.
Wobei New Adult á la "Paper Princess", "After Passion" usw. ja auch wieder ein ganz anderes Thema ist und gerade ja auch wieder heiß diskutiert wird. Es sind jedenfalls keine Geschichten, die ich lesen möchte und voraussichtlich auch nicht lesen werde. Deshalb möchte ich mich da auch nicht einmischen und kann eben zu der Frage, ob das in Ordnung ist, sie in die Jugendbuch-Sparte zu packen, auch nichts sagen. Das können andere sicher besser beurteilen.

Zurück zum Allgemeinen: Ich verstehe, dass es so langsam nervt und man sich etwas Neues ersehnt. Oder sich dem ganzen auch einfach entwachsen fühlt und man sich mit den jungen Protagonisten einfach nicht mehr identifizieren kann, weil man sich weiter entwickelt hat. Sind wir mal ehrlich: ich bin auch schon längst nicht mehr Zielgruppe ;). Wobei die Autoren selbst ja auch oft keine Teenager mehr sind ;D.

Jedenfalls geht es mir auch manchmal so, wie einigen anderen und ich habe schon über viele Jugendbücher die Stirn gerunzelt und mir manches Mal etwas innovativeres gewünscht oder gedacht "Himmel, ich bin einach zu alt dafür". Aber dennoch macht mir persönlich das Genre immer wieder Spaß und ich möchte es einfach nicht komplett aufgeben. Oft finde ich es sogar ganz beruhigend, dass ich ungefähr weiß, was ich erwarten kann. Und ich finde immer wieder kleine Juwelen, die mich begeistern und für die es sich lohnt, dem Genre treu zu bleiben.

Sicherlich brauche ich auch mal etwas anderes und gerne stecke ich meinen Schnabel auch mal in "erwachsenere" Bücher. Ohne diesen Ausgleich wäre ich wahrscheinlich auch wesentlich angefressener den Jugendbüchern gegenüber. Noch habe ich allerdings das Gefühl, dass ich immer wieder gerne zu diesem Genre zurückkehre und freue mich, wenn ich mich einfach nur berieseln lassen kann. Denn mehr möchte ich nach einem langen und/oder nervigen Arbeitstag auch oft nicht.

Fazit: Noch machen Jugendbücher mir Spaß und ich kann mich der allgemeinen Abneigung nicht anschließen, auch wenn ich die meiste Kritik ganz gut nachvollziehen kann und es auch verstehe, wenn jemandem die Lust darauf ganz vergeht. Ich hoffe sehr, dass es bei mir nie der Fall sein wird, auch wenn ich natürlich nicht jünger werde und sich das Genre wahrscheinlich auch nicht von heute auf morgen neu erfinden wird ;).

Wie geht es euch bei Jugendbüchern? Machen sie euch noch Spaß oder nerven sie euch? Was sagt ihr zu den ganzen Diskussionen? Ich freue mich auf eure Meinung!
Currently Reading

     

Der Schwarze Thron habe ich als Rezi-Exemplar bekommen, was mich natürlich total gefreut hat. Die ersten 100 Seiten lasen sich auch weg wie nichts und bisher bin ich wirklich begeistert von der Geschichte. Ich hoffe sehr, dass es so bleibt.
Bei Feuer und Wind komme ich hingegen nicht so richtig voran. Der Schreibstil ist strengt mich an. Auch wenn mich die Geschichte schon total interessiert, fällt es mir irgendwie schwer, in der Geschichte anzukommen und einen angenehmen Lesefluss zu finden. Und das noch nach 160 Seiten... ich werde es noch weiter versuchen, da ich ungern Bücher abbreche. Hoffentlich wird es noch besser und nimmt an Fahrt auf.
Beim 3. Band vom Juwel bin ich fast fertig. Noch 50 Seiten oder so und es ist (leider) vorbei mit dieser Trilogie. Auch dieser Band ist wieder sehr rasant und spannend und hat mich einfach wieder von der ersten Seite an gepackt. Dumm nur, dass ich die letzten Tage mal wieder überhaupt keine Zeit zum Lesen hatte, sonst wäre ich schon längst fertig gewesen. Wobei ich hier eher mit einem lachenden und einem weinenden Auge an das Ende denke...

Wunschlistenfutter Juni


Für den Juni habe ich mir tatsächlich nur ein einziges Buch vorgemerkt Oo. Ich kann es selbst kaum glauben. Garantiert ist mir wieder irgendwas durch die Lappen gegangen. Aber ich freue mich total auf den dritten Band der Königin der Schatten :).





Sonntag, 14. Mai 2017

~Eule rezensiert~ Die dunklen Mauern von Willard State




Die dunklen Mauern von Willard State von Ellen Marie Wiseman
(engl.: What she left behind)
übersetzt von Sina Hoffmann
Familiengeschichte auf 2 Zeitebenen
464 Seiten
Erschienen am 09.11.2015 bei Piper

 

Zehn Jahre ist es her, dass eine schicksalhafte Nacht für Izzy Stone alles veränderte: Ihre Mutter erschoss ihren Vater während er schlief. Seitdem lebt die nun 17-Jährige bei Pflegefamilien. Als sie für ein Museum Gegenstände ehemaliger Insassen der alten und berüchtigten psychiatrischen Anstalt Willard State Asylum katalogisiert, stößt sie auf einen Stapel ungeöffneter Briefe und das alte Tagebuch einer gewissen Clara Cartwright. Je mehr sie über Claras Leben in Erfahrung bringt, desto mehr klären sich auch die Rätsel ihres eigenen Lebens... (Klappentext laut Verlag)



Das Büchlein verweilte nun schon ein paar Monate auf meinem SuB und als ich es letztens mal wieder in der Hand hatte, habe ich mich endlich dazu entschlossen es zu lesen. Nicht zuletzt, weil viele sehr angetan davon waren und ich sowieso endlich mal etwas in diesem Genre lesen wollte. Und ich glaube, das war auch nicht das letzte Buch zu dem ich in dieser Sparte gegriffen habe.

Wie es oben bei den Fakten bereits steht, spielt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Einmal befinden wir uns bei Clara im Jahre 1929, einer jungen Frau, die unter den Vorgaben und Bestimmungen ihrer Eltern leidet und gerne eigene Entscheidungen treffen würde. Dies bringt ihr letztendlich aber nur Ärger ein und sie findet sich hinter den Mauern der psychiatrischen Anstalt Willard State wieder. Jahre später, nämlich im Jahr 1995, findet die junge Izzy bei ihrem Job im Museum Claras Tagebücher. Sie versucht auf Claras Spuren zu kommen, hat dabei aber auch sehr mit sich und ihrem eigenen Leben zu kämpfen.

Beide Frauen sind auf ihre Art interessant und haben mich mit ihren Geschichten gefesselt. Wobei Clara deutlich mehr meine Aufmerksamkeit fesseln konnte als Izzy. Auch wenn beide Schicksale gewiss nicht leicht zu verdauen sind, so hat mich die Tatsache, dass Clara zu Unrecht in eine Psychiatrie, auch noch zu der Zeit, eingesperrt war und irgendwie klar kommen musste, viel mehr fasziniert hat. Das war schon ziemlich heftig zu lesen, denn es geht nicht gerade zimperlich zu, wie man sich vorstellen kann. Die Autorin weiß, wie man einen Leser einfängt und bei der Stange hält. Auch wenn der Einstieg noch ein wenig ruhig war, so hat man sich mit der Zeit immer mehr in die Geschichte eingefunden. Dabei ist der Schreibstil unkompliziert und schnörkellos und man kann den Geschehnissen leicht folgen.

Allgemein ist die Stimmung im Buch eher düster und ständig schwingt ein kleiner Hauch von Verzweiflung und Ausweglosigkeit mit. Wenn man gerade sowieso in einer etwas gedrückten Stimmung ist, muss man sich darauf gefasst machen, dass es einen noch etwas weiter runter zieht. Aber ansonsten ist es auch von der Atmosphäre gut gelungen und man bekommt ein gutes Gefühl für die Situationen der beiden Frauen.

Wie das ganze dann letztendlich aufgelöst wurde und wie die zwei Handlungsstränge zusammen liefen, hat mir leider nur bedingt gefallen. Es war ganz nett, aber für meinen Geschmack ein wenig zu kitschig, wenn man es mit den vorherigen Ereignissen vergleicht. Aber insgesamt hat es durchaus ein rundes Bild ergeben. Das ist halt einfach Geschmackssache nehme ich an.


Eine fesselnde Geschichte die einen unweigerlich mitnimmt und sicherlich nicht kalt lässt. Bis auf ein paar klitzekleine Unstimmigkeiten fand ich es wirklich gelungen und habe es trotz der bedrückenden Thematiken, die hier zusammen kommen, gerne gelesen. Für Fans des Genres sicherlich ein kleiner Schatz.

  • (Cover: 4/5)
  • Schreibstil: 4,5/5
  • Story: 3,5/5
  • Idee: 4/5
  • Charaktere: 3,5/5
  • Atmosphäre: 4,5/5
    Ergibt eine Gesamtbewertung von:




Dienstag, 9. Mai 2017

Buch-Planeten TAG


Hallo ihr Lieben,

heute gibt es den letzten TAG, den die liebe Aleshanee mir vor längerem mal zugeschustert hat ^^. Aber ich bin mir sicher, dass sie für Nachschub sorgen wird ;D. Es hat mal wieder Spaß gemacht, die Fragen zu beantworten. Wer mag, darf sich wie immer frei fühlen ihn sich zu krallen und mir einen Kommentar da zu lassen, damit ich auch gucken kommen kann ;).


Die Sonne: Zeige ein Buch, das Sommergefühle in dir auslöst



Ich habe gemerkt, dass ich nicht viele sommerliche Bücher besitze. Hier finde ich das Cover aber passend, die Atmosphäre die es ausstrahlt passt für mich ganz gut in diese Jahreszeit. Jedenfalls erinnert es mich irgendwie an Sommer :).
Die Geschichte fand ich übrigens auch recht schön.








Der Merkur: Zeige ein Buch, bei dem es dir warm ums Herz wird



Das war nicht schwer :). Fangirl ist ebenfalls ein total schönes Buch, das mich durch die Protagonistin sehr an mich selbst als Teenager erinnert und sich dadurch einen direkten Weg in mein Herz erschlichen hat.









Die Venus: Zeige ein Buch, das vor Gefühlen nur so sprüht



Hm, das war jetzt wieder nicht so leicht zu beantworten... In jedem Buch das ich lese, spielen Gefühle irgendwie eine Rolle. Wenn es danach geht, hätte ich alle nehmen müssen ^^'. Ich habe mich dann jetzt aber mal für dieses hier entschieden. Da spielen Gefühle auf jeden Fall eine Rolle ;).









Die Erde: Zeige ein Buch, das dein Leben bereichert hat



Dieses kleine Büchlein steckt nicht nur voll von Humor und schönen Momenten, sondern auch voll mit kleinen Weisheiten. Ein Buch, das mich auf jeden Fall bereichert hat und für immer ein kleiner Schatz in meinem Bücherregal bleiben wird.









Der Mars: Zeige ein Buch, bei dem du dich durch die Seiten kämpfen musstest



Da gibt es auch mehrere, aber ich habe mich jetzt mal für Lycidas entschieden. Christoph Marzi ist wie Kai Meyer leider auch einer der Autoren, mit denen ich einfach nicht warm werde. Dieses Buch ist zudem auch noch über 800 Seiten stark und es hat sich einfach dermaßen gezogen... und war deshalb echt langweilig :/.








Der Jupiter: Zeige ein Buch, dass dich wegen seiner Größe beeindruckt hat

Der Saturn: Zeige ein Buch, das in deinen Gedanken weite Kreise gezogen hat


 
Diese beiden Bücher treffen auf beide Fragen zu und zwar gleichermaßen. "Sieben Minuten nach Mitternacht" ist zwar nur ein dünnes Büchlein aber mit einer großen Geschichte darin, über die ich noch eine Weile nach dem Lesen nachdenken musste. Und "Ein wenig Leben" ist einfach in jeder Hinsicht groß, sowohl von der Dicke als auch vom schweren, großen Inhalt. Bis jetzt hat es mich auch noch nicht losgelassen und meine Gedanken kreisen immer wieder um die Geschichte.


Der Uranus: Zeige ein Buch, das dich total kalt gelassen hat



"Mein Herz und andere schwarze Löcher" habe ich auf englisch gelesen und entgegen vieler anderer Meinungen, hat es mich leider so gar nicht berührt...










Der Neptun: Zeige ein Buch, bei dem du völlig in die Geschichte eintauchen konntest



Ich musste es einfach dabei haben :D. Es passt auch so schön zu diesem TAG ^^. Und die Geschichte hatte mich wirklich von der ersten Seite an total eingesogen und begeistert. Eigentlich hätte es auch zu dem Punkt "herzerwärmend" gepasst, weil die Freundschaften darin einfach so unglaublich schön sind.









Der Pluto: Zeige ein Buch, das leider schon lange auf deiner Wunschliste ausharrt



Das ist das Buch, das am längsten auf meiner Wunschliste steht. Zumindest, wenn ich Lovelybooks trauen kann xD. Mittlerweile hat es glaube ich auch wirklich JEDER gelesen, außer ich ^^'.






Freitag, 5. Mai 2017

~Eule rezensiert~ Königreich der Schatten - Die Wahre Königin




Königreich der Schatten - Die Wahre Königin von Sophie Jordan
(engl.: Reign of Shadows)
übersetzt von Barbara Imgrund
Band 1 von ?
High Fantasy (YA)
384 Seiten
Erschienen am 06.03.2017 bei Harper Collins

 

Tiefe Finsternis, die seit siebzehn Jahren über dem Reich Relhok liegt, und die dicken Mauern ihres Turms - etwas anderes kennt Luna nicht. Sie muss sich verstecken, damit die Welt sie für tot hält, nachdem ein Verräter ihre Eltern ermordete, um sich der Krone zu bemächtigen. Als sie fliehen muss, weil ihr Leben in Gefahr ist, hilft ihr der Waldläufer Fowler. Er erfüllt ihre dunkle Welt mit Licht, doch nicht einmal ihm darf sie sagen, dass sie die wahre Königin Relhoks ist. Denn der neue König sucht nach ihr, um sicherzustellen, dass sie niemals ihren Thron besteigen wird. (Klappentext lt. Verlag)


Mein erstes Buch der Autorin. Wurde auch langsam mal Zeit, denn ich war schon lange neugierig auf ihren Schreibstil. Und diese Geschichte klang auch einfach genau nach meinem Geschmack, so dass ich es unbedingt schnell lesen wollte. Es hat sich auch als ganz nette Unterhaltung entpuppt, viel mehr war es dann aber letztendlich nicht...

Was mir aber gleich positiv aufgefallen ist, ist der flüssige, schnörkellose Schreibstil von Sophie Jordan. Man fliegt quasi nur so durch die Seiten und es lässt sich wirklich schnell weglesen. Sonderlich viel sprachlichen Tiefgang und Raffinesse kann man dadurch natürlich nicht erwarten, was bei dem Genre aber durchaus in Ordnung ist. Man möchte sich ja locker und leicht unterhalten lassen und dafür ist das Buch auf jeden Fall bestens geeignet. 

Auch die Geschichte selbst hatte zwar interessante Aspekte, aber auch hier blieb alles eher etwas zu seicht und leider auch sehr vorhersehbar. Ich habe die Story zwar gerne verfolgt, aber war jetzt auch nicht allzu wehmütig, als es beendet war. Die Autorin hat es einfach nicht geschafft mich vollends zu fesseln und so richtig in die Geschichte abtauchen zu lassen. Ich fand zwar die Ideen toll, z.B. dass die Welt in der Luna lebt nur eine Stunde Helligkeit am Tag beinhaltet und ansonsten finstere Nacht herrscht oder auch die Wesen, die während dieser langen Nacht in den Wäldern lauern. Auch die düstere und beängstigende Atmosphäre, die dadurch geschaffen wurde, hat mir gefallen. Man spürt schon, dass es die Menschen in dieser Welt nicht sehr leicht haben und für alles hat arbeiten und kämpfen müssen.

Luna selbst und auch ihren späteren Begleiter Fowler mochte ich ebenfalls ganz gerne. Beide tragen so ihre Geheimnisse mit sich herum und dadurch ergeben sich schon so zwei oder drei spannende Wendungen. Trotzdem konnte ich vieles erahnen und es war wiedermal ein sehr klischeebehaftetes Jugendbuch, vor allem wenn man bedenkt, was auch so zwischen Luna und Fowler passiert. Es hat mich - die Enthüllung von Lunas Besonderheit zu Beginn der Geschichte ausgenommen -  nicht überraschen können. So habe ich mich zwar von Geschichte und Charakteren gut unterhalten gefühlt, aber darüber hinaus hat es mich einfach nicht berührt oder in irgendeiner Weise emotional mitgenommen. Am Anfang dachte ich noch, dass es das könnte, aber das verlor sich dann leider recht schnell. 

Das Ende hatte jedoch einen super fiesen Cliffhanger. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den 2. Band noch lesen werde, aber ich möchte schon irgendwie wissen, wie es nun weiter geht... 


Nette Unterhaltung für zwischendurch, mehr aber leider nicht für mich. Ideen und Charaktere haben mir zwar gefallen, auch das Ende war so gewählt, dass dann doch kurz Spannung aufkam und Luna ist ein ganz besonderes Mädchen, die definitiv nochmal für das gewisse Etwas gesorgt hat. Dennoch konnte es mich letztendlich nicht richtig mitreißen und war mir dann doch einen Tick zu lahm...
  • (Cover: 4,5/5)
  • Schreibstil: 4/5
  • Story: 2/5
  • Idee: 4/5
  • Charaktere: 3,5/5
  • Atmosphäre: 4/5
    Ergibt eine Gesamtbewertung von: 







Montag, 1. Mai 2017

~Eule blickt zurück~ Lesemonat April 2017




Hallöchen meine LeseEulen,

dahin ist der April und hat uns leider nicht sonderlich viele schöne Frühlingstage beschert. Ich hoffe sehr, dass sich das im Mai ändern wird.

Mein Lesemonat ist leider wieder nicht sonderlich ergiebig gewesen, aber mein Kopf war halt nach wie vor mehr woanders als bei meinen Büchern. Ich bin ja froh, dass ich überhaupt lese, auch wenn es nicht viel ist ^^. Trotzdem möchte ich euch natürlich zusammenfassend zeigen, welche Schätzchen mich im April begleitet haben:


Die Krone der Sterne #1 von Kai Meyer
464 Seiten | REZI

Leider begann der Monat mit einem kleinen Flop. Mir hat dieses actionreiche Sci-Fi-Abenteuer nicht so besonders gut gefallen. Ich kam mit der Story und dem Schreibstil nicht so richtig zurecht...




Das Reich der Sieben Höfe #1 - Dornen und Rosen von Sarah J. Maas
480 Seiten | REZI

Dafür war das nächste Buch ein kleines Highlight ;). Auch ich konnte mich dem Hype nicht entziehen und wurde komplett in den Bann dieser Geschichte gezogen.




Königreich der Schatten #1 - Die Wahre Königin von Sophie Jordan
384 Seiten | Rezi folgt am 05.05.

Pünktlich am Monatsende habe ich es dann noch geschafft, dieses hier zu beenden und somit habe ich dann auch endlich mein erstes Buch von der Autorin gelesen. Es war ganz gut, hatte tolle Ideen und interessante Aspekte. Vollends überzeugen konnte es mich aber leider nicht. Dafür war das Ganze dann doch etwas zu platt und vorhersehbar. Aber nette Unterhaltung für zwischendurch.

Glesene Bücher April: 3
Neuzugänge April: 9
Gelesene Seiten: 1.328
Seiten pro Tag: ~44
SuB zum 01.04.2017: 98
SuB zum 30.04.2017: 100



In meinem letzten Eulengeschnatter habe ich ja erzählt, dass ich neben den Büchern auch sehr Fernsehserien zugetan bin und die bei mir regelmäßig für Ablenkung vom Lesen sorgen ;). Vielleicht interessiert euch das ja? Folgende Serien haben mich jedenfalls in letzter Zeit begleitet:

- Grey's Anatomy / Staffel 13 || Dazu muss ich wohl kaum etwas sagen, oder? Jeder kennt es wahrscheinlich oder hat zumindest davon gehört. Ich liebe es seit der 1. Folge und auch diese Staffel unterhält mich wieder bestens ^^.

- Lucifer / Staffel 2 || Eine neu entdeckte Liebe. Ich habe die 2. Staffel so sehr herbei gesehnt. Es ist nicht perfekt, aber der Humor ist einfach total meins und ich himmele Lucifer an, er ist so unglaublich toll! *-*

- Tote Mädchen lügen nicht / Staffel 1 || Hier konnte ich mich dem Hype ebenfalls nicht widersetzen. Vor Jahren habe ich das Buch gelesen und fand es ganz okay. Die Serie ist um Längen besser und hat mich wirklich berührt. Ich mochte es sehr.

- Flesh and Bone / 8-tlg. Mini-Serie || Ein Ballett-Drama, das nur aus 8 Folgen besteht und wo es keine weiteren Staffeln geben wird. Was ich sehr sehr schade finde, denn mich hat es total umgehauen. Es hat ein bisschen diesen Flair vom Film "Black Swan". Total fesselnd und schockierend. Tanz - auch Ballett - fasziniert mich generell sehr und ich bewundere was die Tänzer alles opfern für den Erfolg.


Welche Bücher und Serien haben euch im April begleitet?